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Depot für Sparpläne

Von Aktualisiert am Konditionen von 4 Anbietern an den Preisseiten der Anbieter erhoben, Stand 27.08.2026

Die Frage ist nicht, wer mit „0 Euro" wirbt, sondern was von deiner Rate ankommt. Ein festes Ausführungsentgelt von 1,50 Euro ist bei 500 Euro Rate belanglos und bei 25 Euro der größte Posten deines Sparplans. Die Tabelle unten rechnet das für die Rate, die du einträgst — und sortiert danach.

Die Antwort in Kurzform

Bei einer Rate von 25 Euro liegen 1 der 4 gerechneten Anbieter gleichauf an der Spitze: Bei ihnen kostet die Ausführung nichts, und es bleibt allein die Handelsspanne von 0,10 Prozent. Am anderen Ende steht TARGOBANK Direkt-Depot mit 35,70 Prozent — das ist kein Tippfehler, sondern die Folge eines Mindestentgelts von 8,90 Euro je Ausführung.

Bei 500 Euro Rate schrumpft derselbe Abstand auf 1,88 Prozent für den letzten Platz. Das ist die eigentliche Aussage dieser Seite: Die Frage „welches Depot" hat keine Antwort ohne die Frage „bei welcher Rate".

Wenn oben mehrere Anbieter gleichauf liegen, entscheiden die Kosten nicht mehr. Dann zählt, was bei Gleichstand übrig bleibt: Mindestsparrate, Befristung der Aktion, Juniordepot.

Der Vergleich bei deiner Rate

Was das Depot bei deiner Rate kostet

Sortiert wird nach dem Anteil deiner Rate, der als Kaufkosten abgeht — gerechnet mit dem Listenpreis, nicht mit Aktionskonditionen. Die Höhe der Vergütung sortiert nicht mit: Welcher Partner oben steht, entscheidet die Rechnung.

Werbung. Aufgeführt sind nur Depots mit Vergütungsvereinbarung — das ist keine vollständige Marktübersicht. Was die Tabelle nicht leistet

4 Partnerdepots, sortiert nach dem Anteil der Rate, der als Kaufkosten abgeht.

Depots mit Vergütungsvereinbarung — Anbieter in Spalten, Merkmale in Zeilen
Anbieter 1 Consorsbank Wertpapierdepot 2 DKB Depot 3 Commerzbank DirektDepot 4 TARGOBANK Direkt-Depot
Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter
Anteil der Rate als Kaufkosten 0,10 % 1,60 % 2,85 % 9,00 %
Kosten je Ausführung 0,10 € 1,60 € 2,85 € 9,00 €
Sparplankosten im Jahr 1,20 € 19,20 € 34,20 € 108,00 €
Ausführungsentgelt (Listenpreis) kein Entgelt 1,50 € 2,50 € + 0,25 % der Rate 0,25 % der Rate, mind. 8,90 €, höchstens 34,90 €
Depotführung im Jahr kostenlos kostenlos kostenlos 30,00 €
Sparplan ab 10,00 € 25,00 € 25,00 € 50,00 € bis 500,00 €
Sparplanfähige ETFs rund 1.700, alle ohne Entgelt rund 2.000, davon rund 500 ohne Entgelt rund 300 rund 2.000
Handelbare Wertpapiere Aktien, ETFs, Fonds, Derivate Aktien, ETFs, Fonds, Derivate Aktien, ETFs, Fonds, Derivate Aktien, ETFs, Fonds
Kapitalertragsteuer wird abgeführt ja ja ja ja
Depotführende Bank BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland Deutsche Kreditbank AG Commerzbank AG TARGOBANK AG
Konditionen geprüft 27.08.2026 27.08.2026 02.09.2026 27.08.2026

Die Handelsspanne ist bei allen Anbietern mit 0,10 Prozent angesetzt. Sie fällt auch bei gebührenfreien Sparplänen an, wird nirgends als Preis ausgewiesen und hängt vom Handelsplatz ab — eine je Anbieter unterschiedliche Zahl wäre eine Genauigkeit, die es nicht gibt. Die Depotführung geht nicht in die Kaufkostenquote ein: Sie ist eine laufende Gebühr, keine Kaufkosten. Merkmale, zu denen nicht jeder Anbieter eine Angabe veröffentlicht, stehen nicht in der Tabelle — eine halb gefüllte Zeile vergleicht nichts.

Fünf Balken für fünf Sparraten von 25 bis 500 Euro bei unverändertem Ausführungsentgelt von 1,50 Euro: Die Einstiegskostenquote fällt von 6,10 Prozent über 3,10, 1,60 und 0,70 auf 0,40 Prozent. Dieselbe Gebühr wiegt bei kleiner Rate mehr als das Fünfzehnfache.
Ein festes Ausführungsentgelt von 1,50 Euro, fünf Raten, monatliche Ausführung — inklusive 0,10 Prozent Handelsspanne. CC BY 4.0

Warum das Ausführungsentgelt fast alles entscheidet

In Foren wird über die laufende Kostenquote des Fonds gestritten. Sie liegt bei einem breiten Index-ETF im Bereich von zwei Zehntel Prozent im Jahr. Das Ausführungsentgelt kann sie um ein Vielfaches übertreffen — und es fällt sofort an, nicht verteilt über die Haltedauer.

Der Grund ist die Form: Ein Entgelt von 1,50 Euro ist ein fester Betrag, deine Rate nicht. Bei DKB sind das 6,10 Prozent bei 25 Euro Rate und 0,40 Prozent bei 500 Euro. Dieselbe Gebühr, ein Unterschied um den Faktor zwanzig.

Daraus folgt ein Hebel, den der Sparplankosten-Rechner ausführlicher zeigt: Wer bei einem Anbieter mit Fixentgelt bleibt, senkt die Quote durch seltenere Ausführungen. Vierteljährlich statt monatlich bedeutet ein Viertel der Ausführungen bei gleicher Sparleistung. Stelle die Frequenz in der Tabelle um, und die Zahlen ändern sich entsprechend.

Der zweite Hebel wird fast immer übersehen: auf wie viele Wertpapiere du deine Rate verteilst. Jede Position löst eine eigene Ausführung aus. Bei DKB kosten 100 Euro auf ein Wertpapier 19 € im Jahr — dieselben 100 Euro auf vier Wertpapiere verteilt kosten 73 €. Wer ein Weltportfolio aus mehreren Bausteinen baut, sollte diesen Posten kennen, bevor er den Anbieter wählt.

Listenpreis oder Aktion — was hier gerechnet wird

Fast der gesamte Markt wirbt mit gebührenfreien Sparplänen. Bei genauem Hinsehen ist das selten der Preis, sondern eine Aktion: Sie gilt für ausgewählte ETFs bestimmter Fondsanbieter, sie ist befristet, und der Anbieter behält sich Änderungen vor. Ein Anbieter nennt in derselben Übersicht ein Ausführungsentgelt und daneben „über 500 Aktions-ETFs", bei denen der Fondsanbieter es übernimmt.

Diese Tabelle rechnet deshalb den Listenpreis und führt die Aktion als datierten Hinweis in derselben Zeile. Der Grund ist nicht Pedanterie: Ein Sparplan läuft über Jahre, eine Aktion über Monate. Wer Aktionspreise sortiert, misst die Werbekampagne und nicht die Konditionen — und seine Tabelle ist falsch, sobald eine Frist abläuft, ohne dass jemand etwas ändert.

Wo die Angaben des Anbieters selbst nicht eindeutig sind, steht das in der Zeile. Bei einem der Anbieter nennt die eigene Hilfeseite ETF-Sparpläne „dauerhaft ohne Sparplangebühr", während die Produktseite dieselbe Freiheit als befristete Aktion je Fondsanbieter führt. Diesen Widerspruch aufzulösen ist nicht Sache dieser Seite; ihn zu nennen schon.

Wenn mehrere Anbieter gleichauf liegen

Wenn mehrere Anbieter bei null Ausführungsentgelt gleichauf liegen, entscheidet die Tabelle nichts mehr. Drei Dinge entscheiden dann:

Und ein vierter Punkt, den keine Tabelle abbildet: ob dein Wunsch-ETF beim Anbieter überhaupt besparbar ist. Das Sparplanangebot unterscheidet sich, und es ändert sich.

Was eine Testnote verschweigt

Vergleichsportale sortieren ihre Depots üblicherweise nach einer Testnote mit einer Nachkommastelle. Diese Note trägt die gesamte Reihenfolge, und wie sie zustande kommt, steht an der Tabelle meist nicht. Sie suggeriert Messgenauigkeit für etwas, das eine Gewichtungsentscheidung ist: Wie viel zählt die Ordergebühr gegen die App-Bewertung? Darauf gibt es keine richtige Antwort, nur eine getroffene.

Der zweite Einwand ist praktischer. Eine Note verrechnet Größen, die für verschiedene Leser verschieden viel wert sind. Wer 25 Euro im Monat anlegt, für den ist die Ordergebühr für Einzelkäufe belanglos; wer daneben Aktien handelt, für den ist sie der Hauptposten. Eine Zahl, die beides zusammenrührt, ist für beide falsch.

Deshalb wählst du hier die Sortierkennzahl selbst, und über der Tabelle steht, welche gerade gilt. Die vier Voreinstellungen oben sind nichts weiter als gespeicherte Eingaben — keine Empfehlung, sondern eine Abkürzung.

Wechseln statt neu eröffnen

Wenn du bereits ein Depot hast und hier weiter unten stehst, ist ein zweites Depot nicht die einzige Möglichkeit. Ein Depotübertrag bringt den Bestand mit, und er ist ohne Gläubigerwechsel unentgeltlich — Entgelte der abgebenden Bank dafür sind von der Rechtsprechung für unzulässig erklärt worden.

Zwei Dinge sind dabei wichtiger als die Gebührentabelle. Erstens müssen die Anschaffungsdaten mitwandern, sonst unterstellt die neue Bank pauschal einen Gewinn. Zweitens rechnet sich ein Wechsel wegen einer Prämie selten: Eine einmalige Prämie von 50 Euro ist aufgezehrt, sobald die neue Bank pro Ausführung 1,50 Euro nimmt und die alte nichts.

Ein zweites Depot parallel zu führen ist gleichfalls möglich und hat einen Nebeneffekt, den viele übersehen: Der Freistellungsauftrag muss dann auf beide verteilt werden.

Was diese Tabelle nicht leistet

Sie ist keine Marktübersicht. Sparplanfähige Depots gibt es in Deutschland von Neobrokern, Direktbanken und Filialhäusern in zweistelliger Zahl, und für manchen Zuschnitt ist eines davon günstiger als alles, was hier steht.

Wofür diese Seite geradesteht, ist die Rechnung. Jedes Entgelt hier ist am Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters erhoben, trägt sein Abrufdatum und ist in der Zeile verlinkt. Gerechnet wird mit dem Listenpreis und für die Rate, die du eingibst — nicht mit dem Aktionsangebot der ersten Monate und nicht mit der Sparplansumme, bei der ein Anbieter am besten dasteht. Genau daran scheitern die meisten Vergleiche: „0 Euro Ordergebühr" ist bei 50 Euro Rate etwas völlig anderes als bei 500.

Konditionsreihen über Anbieter, zu denen es hier nichts zu tun gibt, werden bewusst nicht gepflegt: Eine Zahl, die niemand quartalsweise nachzieht, ist nach zwei Quartalen falsch, und eine falsche Zahl über einen fremden Anbieter ist schlechter als gar keine.

Wie gerechnet wird

Die Rangfolge ist nirgends hinterlegt. Sie entsteht, indem für jeden Anbieter dieselbe Rechnung läuft, die auch hinter dem Sparplankosten-Rechner steht. Gibst du oben eine andere Rate ein, wird neu gerechnet und neu sortiert.

Im Einzelnen:

Quelle und Abrufdatum stehen je Anbieter in der Tabelle. Konditionen ändern sich; wenn dort ein Datum steht, das mehrere Monate zurückliegt, prüfe die Angabe beim Anbieter nach, bevor du dich darauf verlässt.

Zur Vergütung. Zu allen gerechneten Anbietern besteht eine Vergütungsvereinbarung; das steht über der Tabelle. Auf die Reihenfolge wirkt sie sich nicht aus — die Sortierung bekommt die Datensätze in einer Fassung, aus der das Vergütungsfeld entfernt ist. Wie gut das funktioniert, lässt sich an dieser Seite ablesen: Der letzte Platz gehört einem vergüteten Anbieter, so wie der erste.

Vier Einwände gegen diese Tabelle

„Alle Sparpläne sind doch inzwischen kostenlos."

Bei genauem Hinsehen selten. Fast überall ist es eine Aktion: Sie gilt für ausgewählte ETFs bestimmter Fondsanbieter, sie ist befristet, und der Anbieter behält sich Änderungen vor. In der Tabelle steht deshalb der Listenpreis, und die Aktion steht als datierter Hinweis daneben.

„Ein paar Euro Gebühr fallen doch nicht ins Gewicht."

Bei großen Raten stimmt das. Bei kleinen nicht: 6,10 Prozent bei 25 Euro Rate ist ein Vielfaches dessen, was der Fonds selbst im Jahr kostet — und es fällt sofort an, nicht verteilt über die Haltedauer.

„Dann nehme ich den Anbieter, der hier oben steht."

Die Tabelle beantwortet eine Frage: Was kostet der Kauf? Sie beantwortet nicht, ob dir die Bedienung liegt, ob du ein Gemeinschaftsdepot brauchst oder ob dein Wunsch-ETF überhaupt besparbar ist. Nimm sie als Kostenfilter, nicht als Urteil.

„Ihr verdient doch an den Links, also stimmt die Reihenfolge nicht."

Der beste Einwand, und er trifft einen wahren Kern: In dieser Tabelle stehen die Anbieter, mit denen eine Vergütungsvereinbarung besteht — das ist keine Marktübersicht, und es steht über der Tabelle. Was daraus nicht folgt, ist die Reihenfolge: TARGOBANK Direkt-Depot ist gleichfalls vergütet und steht am Ende. Die Sortierung liest das Vergütungsfeld nicht, und beim Bauen wird nachgerechnet, dass sich ohne sämtliche Vergütungsangaben nichts an der Reihenfolge ändert.

Häufige Fragen

Wonach ist die Tabelle sortiert?

Nach der Kennzahl, die du oben auswählst — voreingestellt ist die Einstiegskostenquote: der Anteil deiner Rate, der als Kaufkosten abgeht und nicht in Anteilen ankommt. Zur Wahl stehen außerdem die Gesamtkosten im Jahr, die Zahl der kostenlosen Sparpläne und die kleinste mögliche Sparrate. Über der Tabelle steht immer, welche gerade gilt.

Gerechnet wird mit dem Listenpreis, nicht mit Aktionskonditionen. Eine Aktion beschreibt die nächsten Monate, nicht die Kosten deines Sparplans über zwanzig Jahre.

Beeinflusst die Vergütung die Reihenfolge?

Nein. Die Sortierung bekommt die Datensätze in einer Fassung, aus der das Vergütungsfeld entfernt ist — sie kann es gar nicht lesen.

Beim Bauen der Seite wird zusätzlich geprüft, ob dieselbe Reihenfolge herauskommt, wenn man sämtliche Vergütungsangaben löscht. Weicht sie ab, lässt sich die Seite nicht veröffentlichen. Was die Vergütung entscheidet, ist, wer überhaupt in der Tabelle steht; in welcher Reihenfolge, entscheidet allein die Kostenquote bei deiner Rate.

Warum ist ein Ausführungsentgelt von 1,50 Euro relevant?

Weil es ein fester Betrag ist und deine Rate nicht. Bei 25 Euro Rate sind 1,50 Euro 6,10 Prozent deiner Einzahlung, bei 500 Euro sind es 0,40 Prozent.

Zum Vergleich: Die laufende Kostenquote eines breiten Index-ETF liegt im Bereich von zwei Zehntel Prozent pro Jahr. Das Kaufentgelt kann sie um ein Vielfaches übertreffen — und zwar sofort statt verteilt über die Haltedauer.

Was ist ein Mindestentgelt, und warum wiegt es so schwer?

Manche Anbieter rechnen prozentual, setzen aber einen Mindestbetrag darunter. 0,25 Prozent klingen nach zwölf Cent bei 50 Euro — sind aber 8,90 Euro, wenn das Mindestentgelt so hoch liegt.

In dieser Tabelle ist das der Grund, warum TARGOBANK Direkt-Depot bei 25 Euro Rate auf 35,70 Prozent kommt. Das Modell ist nicht für kleine Sparraten gebaut.

Warum ist die Handelsspanne bei allen gleich angesetzt?

Weil sie nirgends als Preis ausgewiesen wird. Sie hängt vom Handelsplatz, vom Papier und vom Zeitpunkt ab, und kein Anbieter nennt sie im Preisverzeichnis.

Eine je Anbieter unterschiedliche Zahl wäre deshalb eine Genauigkeit, die es nicht gibt. Angesetzt sind für alle 0,10 Prozent — das verschiebt die Rangfolge nicht, macht die Kosten aber nicht künstlich zu null.

Warum wird die Depotführung nicht mitsortiert?

Weil sie keine Kaufkosten sind. Die Einstiegskostenquote beantwortet die Frage, wie viel von jeder Rate ankommt — eine Jahresgebühr gehört in eine andere Rechnung.

In der Tabelle steht sie trotzdem, samt der Bedingung, unter der sie entfällt. Bei einem kleinen Depot kann eine Gebühr von 30 Euro im Jahr schwerer wiegen als jedes Kaufentgelt.

Sind hier alle Anbieter aufgeführt?

Nein. Voll gerechnet werden 4 Anbieter; weitere sind namentlich genannt, ohne Zahlen.

Der Grund ist Pflege, nicht Auswahl: Eine Konditionsreihe, die niemand nachzieht, ist nach zwei Quartalen falsch — und eine falsche Zahl über einen Anbieter ist schlechter als keine. Wer gerechnet wird, wird quartalsweise geprüft.

Empfehlt ihr einen bestimmten ETF?

Nein, und das ist keine Zurückhaltung, sondern eine Grenze. Diese Seite vergleicht den Zugang — Depot, Entgelt, Bedingungen —, nicht die Anlage.

Welches Wertpapier zu jemandem passt, hängt von Horizont, Einkommen und Risikotragfähigkeit ab. Das ist eine Anlageentscheidung, und die trifft eine Website nicht.