CashflowCtrl

Rechner

Was der Sparplan beim Broker kostet

Eine Ausführungsgebühr in Euro sagt nichts. Erst im Verhältnis zur Rate wird sie vergleichbar — und dann steht sie plötzlich neben der Kostenquote des Fonds, nur um ein Vielfaches größer.

Euro pro Monat
Euro je Kauf, fix
Prozent der Ordersumme
Wie oft gekauft wird

Kosten je Kauf, als Anteil der Ordersumme

3,10 %

Ordersumme je Ausführung50 €
Kosten je Ausführung1,55 €
Kosten pro Jahr18,60 €
Entspricht Jahren an Fondskosten15,50 Jahre
Endvermögen21.455 €
Endvermögen ohne Kaufkosten22.141 €
Unterschied über die Laufzeit686 €
Prozentgebühr, Wertentwicklung und Laufzeit
Prozent der Ordersumme
Prozent pro Jahr, Annahme
Prozent pro Jahr
Prozent pro Jahr auf den Bestand, etwa bei einer Vermögensverwaltung. Wirkt wie zusätzliche Fondskosten.
Jahre

Was auffällt

Aus deinen Eingaben abgeleitet

Wie oft ausführen?

Fixe Gebühr gegen Wartezeit auf dem Verrechnungskonto

Frequenz Ordersumme Kosten pro Jahr Quote je Kauf Endvermögen
Zusammensetzung der Kaufkosten eines Sparplans: Ausführungsgebühr, prozentuale Gebühr und Handelsspanne ergeben zusammen die Einstiegskosten, also den Anteil der Rate, der nicht in Anteilen ankommt.
Drei Posten, die zusammen bestimmen, wie viel von jeder Rate überhaupt investiert wird. CC BY 4.0

Warum die Rate über alles entscheidet

Eine fixe Gebühr kennt die Ordersumme nicht. Sie fällt bei 25 Euro genauso an wie bei 2.500 Euro — und wird dadurch zur relativ teuersten Kostenart, die ein kleiner Sparplan kennt. Prozentuale Gebühren und die Handelsspanne verhalten sich anders: Sie skalieren mit und belasten jede Rate gleich stark.

Kostenart Wirkt
Fixe Ausführungsgebühr Umso härter, je kleiner die Rate — der einzige Posten, den seltenere Ausführung senkt
Prozentuale Gebühr Unabhängig von der Rate, unabhängig von der Frequenz — sie lässt sich nur durch Brokerwechsel senken
Handelsspanne Wie die prozentuale Gebühr, aber unsichtbar — sie steckt im Kurs und auf keiner Abrechnung
Laufende Fondskosten Jedes Jahr auf den gesamten Bestand — der Posten, der bei langer Haltedauer und großer Rate dominiert

Die Frequenzfrage hat zwei Seiten

Wer statt monatlich quartalsweise kauft, zahlt die fixe Gebühr viermal statt zwölfmal. Dafür liegt die erste Monatsrate zwei Monate auf dem Verrechnungskonto, ohne investiert zu sein. Der Rechner bildet das in Monatsschritten ab, weil sich der Nachteil sonst nicht zeigt.

Das Ergebnis kippt an der Rate: Bei kleinen Beträgen gewinnt die gesparte Gebühr, bei großen die frühere Anlage. Ohne fixe Gebühr gibt es nichts zu sparen — dann ist monatlich immer besser.

Was der Rechner nicht abbildet

Depotführungsgebühren, Verwahrentgelte und Kosten beim Verkauf. Ebenso wenig Kursschwankungen: Gerechnet wird mit gleichmäßiger Wertentwicklung, sodass die Frequenzfrage allein an Kosten und Anlagedauer hängt und nicht am Zufall der Einstiegszeitpunkte. Wie stark dieser Zufall wirkt, zeigt der Einstiegsrechner.

Weiterlesen

Die Kostenarten im Zusammenhang erklärt Sparplankosten beim Broker. Was die Fondskosten über die Jahre ausmachen, steht unter TER und Tracking Difference, die praktische Einrichtung unter ETF-Sparplan einrichten. Welche Anbieter bei welcher Rate wie teuer sind, rechnet der Depotvergleich mit derselben Kennzahl aus — dort sind die Konditionen mehrerer Broker hinterlegt, gekennzeichnet und mit Prüfdatum.

Wie dieser Rechner rechnet

Baustein Wie gerechnet wird
Drei Kostenarten Ausführungsgebühr in Euro je Ausführung, prozentuale Gebühr auf die Rate und die Handelsspanne — letztere fällt auch bei „gebührenfreien“ Sparplänen an
Einstiegskostenquote Die Summe der drei, ausgedrückt als Anteil der Rate, der nicht in Anteilen ankommt
Vergleichbarkeit Eine Kostenquote pro Jahr und eine Gebühr pro Kauf lassen sich nicht direkt vergleichen. Der Kern rechnet beides über die Haltedauer in Endvermögen um — einmal mit, einmal ohne Kaufkosten
Warum der Abstand wächst Jeder nicht gekaufte Anteil verzinst sich auch nicht mit. Der Unterschied wächst deshalb über die Haltedauer
Ausführungsfrequenz Seltener ausführen spart die fixe Gebühr, hält das Geld dafür länger auf dem Verrechnungskonto. Beide Effekte werden getrennt ausgewiesen; der Kern nennt die günstigste der gängigen Frequenzen
Rundung Gerechnet wird ungerundet, gerundet erst bei der Anzeige

Die Frage „sind 1,50 € Ausführungsgebühr viel?“ hat keine Antwort in Euro, nur im Verhältnis zur Rate: Bei 500 € sind es drei Promille, bei 25 € sechs Prozent. Zum Vergleich liegt die Kostenquote eines Welt-ETF im Bereich von zwei Promille pro Jahr — die Ausführungsgebühr kann sie um ein Vielfaches übertreffen, und zwar sofort statt verteilt.

Hinweis

Modellrechnung mit gleichmäßiger Wertentwicklung, keine Prognose. Gebührenmodelle der Broker ändern sich und sind oft an Aktionen oder einzelne Fondsgesellschaften gebunden — maßgeblich ist stets das aktuelle Preis- und Leistungsverzeichnis. Dieser Rechner ist allgemeine Information und keine Anlageberatung.

Häufige Fragen

Sind 1,50 Euro Ausführungsgebühr viel?

Das hängt allein an der Rate. Bei 50 Euro sind 1,50 Euro drei Prozent der Ordersumme, bei 500 Euro drei Promille. Die Gebühr ist dieselbe, die Belastung unterscheidet sich um den Faktor zehn.

Als Maßstab hilft die Kostenquote des Fonds: Bei 0,20 Prozent pro Jahr entsprechen drei Prozent Einstiegskosten rund fünfzehn Jahren laufender Fondskosten — fällig in dem Moment, in dem gekauft wird.

Warum zählt die Handelsspanne mit?

Weil sie genauso Geld kostet wie eine Gebühr, nur unsichtbar. Gekauft wird zum Briefkurs, bewertet wird zum Mittelkurs — die Differenz fehlt sofort im Depot und steht auf keiner Abrechnung.

Bei liquiden Welt-ETFs zur Haupthandelszeit liegt sie im Bereich weniger Hundertstel Prozent, außerhalb der Handelszeiten des zugrunde liegenden Marktes deutlich darüber.

Ist ein gebührenfreier Sparplan wirklich kostenlos?

Kostenfrei ist die Ausführung, nicht der Kauf. Die Handelsspanne fällt weiter an, und viele Aktionen sind zeitlich befristet oder an einzelne Fondsgesellschaften gebunden.

Der Rechner weist die Spanne deshalb als eigenen Posten aus, auch wenn Fix- und Prozentgebühr auf null stehen.

Sollte man monatlich oder seltener ausführen?

Bei fixer Gebühr und kleiner Rate ist seltener günstiger: Die Gebühr fällt vier- statt zwölfmal an. Dagegen steht, dass das Geld zwischenzeitlich unverzinst auf dem Verrechnungskonto liegt.

Der Rechner stellt beide Effekte gegenüber und nennt die Frequenz mit dem höchsten Endvermögen. Bei prozentualen Gebühren ohne Fixanteil ist monatlich immer besser.

Was kosten die Kaufgebühren über die ganze Laufzeit?

Mehr als ihre Summe. Jeder Euro Gebühr ist ein Euro, der keine Anteile kauft und deshalb auch keinen Ertrag mehr erwirtschaftet.

Getrennt ausgewiesen sind beide: gezahlte Gebühren und entgangener Ertrag. Über zwanzig Jahre macht der zweite Posten regelmäßig mehr aus als der erste.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Die Berechnung läuft vollständig im Browser. Es werden keine Eingaben an einen Server übertragen, gespeichert oder ausgewertet.