Redaktion
Über diese Seite
Wer Geldthemen liest, sollte wissen, wer sie geschrieben hat und woher die Zahlen kommen. Diese Seite beantwortet beides, so knapp wie möglich und so belegt wie nötig.
Wer die Seite betreibt
Betreiber von cashflowctrl.de ist PB-oneline marketing, Inhaber Philipp Busch, mit Sitz in Wiesbach. Er ist zugleich nach § 18 Abs. 2 Medienstaatsvertrag für den Inhalt verantwortlich. Die vollständige Anschrift und die Pflichtangaben nach § 5 DDG stehen im Impressum.
Ein Raster für alle Assetklassen
Jede Anlageform wird nach denselben vier Merkmalen beschrieben, in derselben Reihenfolge. Das macht Klassen vergleichbar, die sonst nur schwer nebeneinander passen — etwa ein Tagesgeldkonto und eine vermietete Wohnung.
- Ertrag: Woraus der Zahlungsstrom entsteht, wie regelmäßig er fließt und wovon seine Höhe abhängt.
- Kosten: Alles, was zwischen Bruttoertrag und dem landet, was ankommt — Gebühren, Spreads, laufende Kosten, Steuern.
- Risiko: Was schiefgehen kann, in welcher Größenordnung und mit welcher Vorwarnzeit. Auch der Totalverlust wird benannt, wo er möglich ist.
- Liquidität: Wie schnell sich die Anlage zu Geld machen lässt und zu welchem Abschlag im ungünstigen Fall.
Die Klassen stehen in der Themenübersicht nebeneinander. Wer lieber nach einer Frage einsteigt als nach einer Anlageform, findet dort auch diesen Weg.
Wie die Zahlen belegt werden
Für Zahlen gelten drei Regeln. Erstens trägt jede Zahl ein Stand-Datum und eine Quelle; ohne Datum ist eine Finanzzahl wertlos. Zweitens liegen amtliche Werte an genau einer Stelle im Code und werden von dort in Texte und Rechner gezogen — eine zweite, von Hand geschriebene Zahl im Fließtext läuft irgendwann auseinander. Drittens gilt: Was sich nicht belegen lässt, wird nicht behauptet.
Diese dritte Regel ist auf den Länderseiten am deutlichsten zu sehen. Für Österreich und die Schweiz standen dort lange sichtbare Marker statt Zahlen, weil sich die Werte beim Prüflauf nicht abrufen ließen. Seit dem 22. August 2026 stehen die Sätze im Text — aber nur die, die sich im Gesetz selbst nachlesen lassen, verlinkt über das Rechtsinformationssystem des Bundes und die Systematische Rechtssammlung. Die kantonalen Tarife der Schweiz fehlen weiterhin, weil es sie als eine Zahl nicht gibt. Nachzulesen im Bereich Steuern auf Kapitalerträge.
Rechtsstand und Rechenweg sind zwei verschiedene Dinge. Für den Rechenweg gilt: Jede Rechnung wird gegen Referenzwerte geprüft, die außerhalb dieser Website ermittelt wurden — und zwar vor jeder Veröffentlichung. Weicht ein Wert ab, geht die Änderung nicht online. Ausgewiesen werden durchgehend Tagesschlusskurse, keine Echtzeitdaten.
Wie ein Artikel entsteht
Der Weg ist für jeden Text derselbe und in Werkzeugen festgehalten, nicht in guten Vorsätzen:
- Frage und Suchergebnisse. Zuerst wird geprüft, was zu einer Frage tatsächlich rankt — ein Ratgeber, ein Rechner oder ein Anbietervergleich. Wer die Form falsch wählt, schreibt am Bedarf vorbei, gleich wie gut der Text ist.
- Rechenkern zuerst. Wo gerechnet wird, entsteht die Rechnung als geprüftes Modul mit Referenzwerten — nicht als Skript in der Seite. Erst wenn die Zahlen stimmen, wird der Text geschrieben.
- Belege. Jede Norm bekommt eine Fundstelle mit Herausgeber und Abrufdatum. Jede URL wird vor dem Eintragen aufgerufen; seit dem 22. August 2026 prüft ein Skript regelmäßig nach, ob sie noch antwortet.
- Maschinelle Prüfung. Vor jeder Veröffentlichung laufen die Prüfskripte: Rechenkerne gegen Referenzfälle, Onpage-Struktur, interne Verlinkung, Bilder, Direktantwort, Farbkontraste. Ein roter Lauf geht nicht online.
- Überarbeitung statt Neuanlage. Zu einem Thema gibt es eine URL. Wird sie schwach, wird sie ausgebaut — nicht durch eine zweite Seite ergänzt, die dieselbe Frage noch einmal beantwortet.
Wann eine Seite überarbeitet wird
Drei Anlässe führen zu einer Überarbeitung, und alle drei sind unabhängig davon, wie gut eine Seite läuft:
- Rechtsänderung. Ändert sich ein Satz, ein Freibetrag oder eine Frist, wird der Wert an seiner einen Stelle im Code angepasst; die betroffenen Seiten ziehen ihn von dort.
- Eigener Befund. Fällt beim Schreiben eines anderen Artikels ein Fehler oder eine Lücke auf, wird sie notiert und abgearbeitet — auch wenn niemand sie gemeldet hat.
- Meldung von außen. Bestätigte Hinweise werden korrigiert, und das Stand-Datum der Seite wird angehoben.
Das Datum über jedem Artikel bezieht sich auf die letzte inhaltliche Änderung, nicht auf einen automatischen Lauf. Eine Seite, die seit Monaten dasselbe Datum trägt, hat seitdem keine Änderung gebraucht — das ist eine Aussage und kein Versäumnis.
Womit ich mich befasse — und wo die Grenze liegt
Die Seite deckt zehn Themenbereiche ab, zu denen es jeweils einen eigenen Rechenkern und belegte Zahlen gibt: ETF und Fondsbesteuerung einschließlich Vorabpauschale und Teilfreistellung, Aktien und Dividenden, Zinsanlagen und Anleihen, Immobilien als Kapitalanlage, Kredite und Baufinanzierung, P2P-Kredite, Edelmetalle und Rohstoffe, Kryptowährungen und Staking sowie die Geldfragen der Selbstständigkeit samt E-Rechnung.
Was hier nicht steht, ist genauso wichtig: keine Zulassung als Anlage- oder Steuerberater, keine Berufsträgereigenschaft, keine Zuschreibung von Jahren „Erfahrung", die sich niemand nachprüfen könnte. Die Belastbarkeit dieser Seite hängt nicht an einer Person, sondern daran, dass jede Zahl eine Fundstelle hat und jede Rechnung gegen Referenzwerte geprüft ist. Genau das lässt sich überprüfen — eine Qualifikation im Impressum nicht.
Was diese Seite nicht ist
Sie ist keine Anlageberatung. Die Texte beschreiben Mechanik, keine Handlungsempfehlung, und sie kennen die persönliche Lage der Leserin oder des Lesers nicht. Ob eine Anlage passt, hängt von Einkommen, Horizont, Steuersituation und Risikotragfähigkeit ab — alles Dinge, die auf einer Website nicht bekannt sind.
Sie ist auch keine Rangliste, die sich nach Provisionen sortiert. Die Seite enthält Provisionslinks, und diese sind als Werbung gekennzeichnet; das steht so im Impressum. Die Bewertung einer Anlageklasse folgt aber dem Raster oben, nicht der Frage, wofür es eine Vergütung gäbe. Ein Produkt, das im Raster schlecht abschneidet, wird auch dann schlecht beschrieben, wenn es vergütet wird.
Wo Anbieter verglichen werden — Depot, Geschäftskonto, Tagesgeld, Festgeld, Software —, gilt dasselbe in strengerer Form: Sortiert wird nach einer Kennzahl, die über der Tabelle steht und hier selbst ausgerechnet wird, und die Rechnung bekommt die Datensätze in einer Fassung, aus der das Vergütungsfeld entfernt ist. Sie kann es also weder lesen noch gewichten; jeder Durchlauf prüft das über hunderte Kombinationen nach und bricht ab, wenn sich eine Reihenfolge ändert.
Ob das trägt, lässt sich nachprüfen, statt es glauben zu müssen. Im Depotvergleich stehen bei kleinen Raten zwei unvergütete Anbieter vorn, und ein vergüteter steht am Ende. Der Festgeldvergleich geht weiter: Dort rechnet die Seite vor, dass über achtzehn Monate ein Anbieter mehr zahlt, zu dem es hier keinen Link und nichts zu verdienen gibt.
Und sie ist keine Datensammelstelle. Welche Daten beim Aufruf anfallen und welche nicht, steht in der Datenschutzerklärung. Alle Rechner arbeiten im Browser; Eingaben werden nicht an einen Server übertragen.
Fehler melden
Steuerrecht ändert sich, Freibeträge werden angepasst, und eine Rechnung kann eine Annahme enthalten, die im Randfall nicht trägt. Hinweise auf Fehler sind deshalb willkommen — an [email protected].
Hilfreich sind dabei drei Angaben: die betroffene Seite, die beanstandete Zahl oder Aussage und, wenn vorhanden, die Fundstelle, die dagegen spricht. Bestätigte Fehler werden korrigiert, und das Stand-Datum der betroffenen Seite wird angehoben. Eine vollständige Liste aller Seiten steht in der Übersicht.
Die Inhalte dieser Seite sind allgemeine Information und keine Anlage- oder Steuerberatung. Modellrechnungen beruhen auf Annahmen, die offengelegt werden, aber nicht eintreten müssen. Kapitalanlagen unterliegen Kursschwankungen; ein Totalverlust ist möglich.