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sevDesk Kosten

Von Aktualisiert am Listenpreise am 17.08.2026 von der Preisseite des Anbieters übernommen

Was sevdesk kostet: alle Tarife mit Monats- und Jahrespreis, jede Zahl mit Abrufdatum. Dazu die Rechnung, die der Preis allein nicht liefert — ab welcher Belegzahl sich die Ausgabe trägt, mit deinem Stundensatz statt mit einer Faustformel.

Jahreskosten der sevDesk-Tarife bei jährlicher Zahlung: rund 119 Euro für den Rechnungstarif, 275 Euro für Buchhaltung und 371 Euro für Buchhaltung Pro. Der kostenlose Einstiegstarif liegt bei null.
Verglichen gehören Jahreskosten, nicht Monatspreise — der Jahresrabatt verschiebt das Bild. CC BY 4.0

Die Tarife im Überblick

Der Anbieter führt vier Stufen. Die folgenden Beträge sind Listenpreise bei monatlicher Zahlung, übernommen von der Preisseite des Anbieters.

Tarif monatlich bei Jahreszahlung Kern
Kostenlos 0 € — drei Rechnungen im Monat, ZUGFeRD und XRechnung
Rechnung 11,90 € 9,90 € unbegrenzt Rechnungen und Angebote, DATEV-Schnittstelle
Buchhaltung 25,90 € 22,90 € Belegerfassung, Banking, Umsatzsteuervoranmeldung, EÜR
Buchhaltung Pro 34,90 € 30,90 € zusätzlich Kostenstellen, BWA und REST-API

Quelle: sevDesk, Preisseite · Stand 17.08.2026 · Listenpreise, netto

Alle Tarife sind auf einen Nutzer ausgelegt. Wer mehrere Personen arbeiten lässt, sollte den Punkt vor der Entscheidung klären — er taucht in Preisvergleichen selten auf und verändert die Rechnung deutlich.

Was in welchem Tarif steckt

Die Trennlinie zwischen den Tarifen verläuft nicht bei der Zahl der Rechnungen, sondern bei der Buchhaltung. Der Rechnungstarif deckt Angebote, Rechnungen, E-Rechnungen und Zahlungserinnerungen ab — das, was nach außen geht.

Erst der Tarif Buchhaltung enthält die Funktionen, die nach innen wirken: Belegerfassung, Verknüpfung mit dem Bankkonto, Kassenbuch, Abschreibungen sowie Umsatzsteuervoranmeldung, EÜR und GuV. Wer umsatzsteuerpflichtig ist, hat damit faktisch keine Wahl zwischen den beiden unteren Tarifen.

Der Tarif Buchhaltung Pro ergänzt Kostenstellen, eine betriebswirtschaftliche Auswertung und eine REST-Schnittstelle. Das sind Funktionen für Betriebe, die ihre Zahlen auswerten oder anbinden wollen — für die laufende Pflicht braucht sie niemand.

Jahreskosten statt Monatspreis

Monatspreise sind schlecht vergleichbar, sobald ein Anbieter einen Jahresrabatt gewährt. Verglichen gehört, was am Jahresende tatsächlich abgebucht wurde.

Für den Tarif Buchhaltung sind das bei monatlicher Zahlung 310,80 € im Jahr und bei jährlicher Zahlung 274,80 €. Die Differenz von 36,00 € entspricht gut einem Monatsbeitrag.

Für den Rechnungstarif liegen die Jahreskosten bei 118,80 €, für Buchhaltung Pro bei 370,80 € — jeweils bei jährlicher Zahlung. Das ist die Zahl, die in die eigene Kostenrechnung gehört, nicht der Monatspreis.

Welcher Tarif zu welchem Fall passt

Drei Fragen entscheiden, und sie lassen sich ohne Test beantworten. Erstens: Weise ich Umsatzsteuer aus? Wer die Kleinunternehmerregelung anwendet, braucht keine Voranmeldung — und damit auch nicht den Tarif, der sie enthält.

Zweitens: Erfasse ich Belege laufend oder gebe ich sie an eine Kanzlei? Wer die Belegerfassung auslagert, zahlt im mittleren Tarif für etwas, das anderswo bereits erledigt wird.

Drittens: Brauche ich Auswertungen? Kostenstellen und BWA sind für die steuerlichen Pflichten ohne Bedeutung. Sie lohnen dort, wo mehrere Geschäftsbereiche getrennt beurteilt werden sollen — was bei den meisten Einzelunternehmen nicht der Fall ist.

Aktionspreise richtig lesen

Der Anbieter wirbt zeitweise mit deutlich niedrigeren Einstiegspreisen. Solche Aktionen sind branchenüblich und für sich genommen unproblematisch — sie führen aber regelmäßig zu einer falschen Erwartung über die laufenden Kosten.

Sinnvoll ist deshalb, die Entscheidung am Listenpreis auszurichten und die Aktion als das zu behandeln, was sie ist: ein einmaliger Nachlass. Wenn sich die Software zum Listenpreis nicht rechnet, rechnet sie sich auch mit Rabatt nicht — nur später.

Die zweite Frage betrifft die Verlängerung. Ein Vertrag, der nach der Aktionsphase automatisch zum Listenpreis weiterläuft, ist üblich; wichtig ist, den Termin zu kennen und ihn nicht erst auf der Abrechnung zu bemerken.

Was die Kosten nach Steuern sind

Buchhaltungssoftware ist eine Betriebsausgabe und mindert den Gewinn in voller Höhe. Was sie tatsächlich kostet, hängt damit am eigenen Grenzsteuersatz: Bei 30 Prozent bleiben von 274,80 € Jahreskosten rund 192,36 € übrig.

Wer vorsteuerabzugsberechtigt ist, zieht zusätzlich die ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer ab. Dann zählt der Nettobetrag, und der steht in der Preisliste ohnehin.

Für Kleinunternehmer gilt das nicht: Sie können keine Vorsteuer abziehen und zahlen den Bruttobetrag. Das ist einer der Fälle, in denen der fehlende Vorsteuerabzug im Alltag konkret wird — er verteuert jede Software um den Steuersatz.

Die Gegenrechnung: Zeit gegen Geld

Der Vergleichsmaßstab ist nicht null, sondern der bisherige Aufwand. Wer seine Buchhaltung in einer Tabelle führt, wendet dafür Zeit auf — und diese Zeit hat einen Preis, der sich beziffern lässt.

Bei einem Mindestsatz von 60 Euro je Stunde entsprechen die Jahreskosten des mittleren Tarifs rund viereinhalb Arbeitsstunden. Wer durch Bankanbindung und automatische Belegzuordnung mehr als das einspart, hat die Ausgabe hereingeholt — alles Weitere ist Gewinn. Der eigene Satz lässt sich mit dem Stundensatzrechner bestimmen.

Die Rechnung fällt eindeutiger aus, je mehr Belege anfallen. Bei fünf Belegen im Monat spart Software wenig; bei fünfzig ist die Schwelle nach wenigen Wochen erreicht. Deshalb ist die Belegzahl das bessere Entscheidungskriterium als der Umsatz.

Posten, die im Preis nicht stehen

Drei Positionen tauchen in Preisvergleichen selten auf und verändern die Rechnung. Erstens zusätzliche Nutzer: Die Tarife sind auf eine Person ausgelegt. Zweitens Zusatzmodule, etwa für Lohnabrechnung — sie werden gesondert berechnet.

Drittens die Einrichtung. Stammdaten, Rechnungsvorlagen, Bankanbindung und die Zuordnungsregeln für Belege kosten einmalig Zeit. Ein halber Tag ist realistisch, und er gehört in die Entscheidung — gemessen am Stundensatz übersteigt er im ersten Jahr häufig den Abonnementpreis.

Nicht zu den versteckten Posten gehört die Datenaufbewahrung: Die gesetzlichen Fristen laufen unabhängig vom Vertrag weiter. Was daraus folgt, steht unter Belege aufbewahren.

Was ein sinnvoller Test abdeckt

Ein Test, der nur aus dem Anlegen einer Beispielrechnung besteht, sagt wenig. Aussagekräftig wird er, wenn er einen vollständigen Monatsablauf abbildet: Rechnung schreiben und versenden, Zahlungseingang zuordnen, Belege erfassen, Bankumsätze abgleichen, Auswertung ansehen.

Zwei Punkte lohnen dabei besondere Aufmerksamkeit. Erstens die E-Rechnung: Erzeugt die Software ein Format, das der Kunde annimmt? Zweitens der Export — am besten mit der eigenen Steuerkanzlei abgestimmt, bevor ein Jahr an Daten entstanden ist.

Beides ist in einer Testphase in einer halben Stunde geklärt und hinterher nur noch mit Aufwand. Die Einordnung, welche Anforderungen im eigenen Fall überhaupt gelten, steht im Überblick zu Buchhaltungssoftware.

Einordnung

Preislich liegt sevDesk im Feld der Anbieter für Selbstständige und kleine Betriebe. Der mittlere Tarif ist der, auf den die meisten Selbstständigen mit Umsatzsteuerpflicht zulaufen; der Rechnungstarif genügt Kleinunternehmern ohne Voranmeldung.

Ob ein anderer Anbieter günstiger ist, hängt am Funktionsbedarf und lässt sich nicht am Einstiegspreis ablesen — welche Alternativen überhaupt infrage kommen, steht auf einer eigenen Seite. Der direkte Vergleich mit dem nächstgrößeren Wettbewerber steht unter sevDesk und Lexware Office im Vergleich.

Für Kleinunternehmer lohnt vorher die Frage, ob überhaupt eine Software nötig ist — sie steht unter sevDesk für Kleinunternehmer.

Hinweis

Diese Seite enthält Provisionslinks und ist als Werbung gekennzeichnet. Die genannten Preise sind Listenpreise netto, abgerufen am 17. August 2026; maßgeblich sind die Angaben des Anbieters. Allgemeine Information, keine Steuerberatung.

Vier Fragen

Welcher Tarif passt zu dir?

Die Antwort hängt an vier Dingen — nicht am Umsatz. Geprüft werden beide Anbieter; genannt wird der Tarif, der die Anforderung erfüllt und dabei im Jahr weniger kostet. Sortiert wird nach dieser Zahl, nicht nach der Vergütung. Die Auswertung läuft in deinem Browser; es wird nichts übertragen und nichts gespeichert.

1. Weist du Umsatzsteuer aus?
2. Wie viele Rechnungen schreibst du im Monat?
3. Wie viele Eingangsbelege erfasst du im Monat?
4. Brauchst du Auswertungen wie Kostenstellen oder BWA?

Passender Tarif

—

    Die Gegenrechnung

    Ab wann trägt sich das?

    Der Preis allein sagt nichts. Entscheidend ist, was die Software nach Steuern kostet — und was die Zeit wert ist, die sie dir abnimmt. Beides hier mit deinen Zahlen.

    Euro netto, bei jährlicher Zahlung
    Bestimmt den Grenzsteuersatz
    Euro — was eine Arbeitsstunde wert ist
    Rechnungen und Eingangsbelege zusammen

    Trägt sich ab

    —

    Kosten nach Steuerersparnis—
    Dein Grenzsteuersatz—
    Gesparte Zeit im Jahr—
    Wert dieser Zeit—
    Hereingeholt nach—
    Annahmen

    Wie viel Zeit eine Software je Beleg abnimmt, hängt am eigenen Ablauf und lässt sich nicht belegen. Der Wert steht deshalb hier als Eingabe und nicht als feste Zahl in der Rechnung.

    Erfassen, zuordnen, ablegen — ohne Software
    Prozent — konservativ geschätzt

    Die vier Gründe, es nicht zu tun

    „Das ist mir zu teuer.“

    Der Listenpreis ist nicht der Preis. Als Betriebsausgabe mindert die Software den Gewinn — bei 60.000 Euro Gewinn bleiben von 274,80 Euro Jahreskosten rund 169 Euro. Die Gegenrechnung oben setzt deine eigenen Zahlen ein.

    „Eine Tabelle reicht mir.“

    Für wenige Belege stimmt das, und diese Seite sagt es auch. Die Schwelle liegt bei rund sechs Belegen im Monat — darunter lohnt die Ausgabe nicht, darüber spart sie mehr Zeit, als sie kostet.

    „Ich warte auf eine Rabattaktion.“

    Aktionen senken die ersten Monate, nicht die laufenden Kosten. Wenn sich die Software zum Listenpreis nicht rechnet, rechnet sie sich mit Rabatt auch nicht — nur später.

    „Der Wechsel ist mir zu aufwendig.“

    Der Aufwand fällt einmal an, die Entlastung monatlich. Wichtiger als der Einstieg ist der Ausstieg: Prüfe den Export, bevor du dich bindest — die Aufbewahrungspflichten laufen unabhängig vom Anbieter weiter.

    Häufige Fragen

    Was kostet sevDesk im Monat?

    Nach der Preisseite des Anbieters, abgerufen am 17. August 2026: 11,90 € für den Tarif Rechnung, 25,90 € für Buchhaltung und 34,90 € für Buchhaltung Pro — jeweils bei monatlicher Zahlung. Daneben gibt es einen dauerhaft kostenlosen Einstiegstarif mit drei Rechnungen im Monat.

    Bei jährlicher Zahlung sinken die Beträge auf 9,90 €, 22,90 € und 30,90 €. Für Neukunden werden zeitweise deutlich niedrigere Einstiegspreise beworben; sie beschreiben die ersten Monate, nicht die laufenden Kosten.

    Welchen Tarif brauche ich als Selbstständiger?

    Das hängt daran, ob nur Rechnungen geschrieben oder auch Buchhaltung geführt wird. Wer umsatzsteuerpflichtig ist und die Voranmeldung selbst übermittelt, braucht mindestens den Tarif Buchhaltung — im kleineren Tarif ist die Umsatzsteuervoranmeldung nicht enthalten.

    Kleinunternehmer ohne Voranmeldung kommen häufig mit dem Rechnungstarif aus. Für sehr wenige Rechnungen im Monat reicht unter Umständen sogar der kostenlose Tarif.

    Lohnt sich die jährliche Zahlung?

    Bei laufendem Betrieb ja: Zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung liegen im Tarif Buchhaltung 3,00 € im Monat, also 36,00 € im Jahr.

    Wer noch nicht weiß, ob die Software dauerhaft passt, zahlt die ersten Monate besser monatlich. Der Aufpreis ist überschaubar, die Bindung entfällt.

    Sind die Kosten steuerlich absetzbar?

    Ja, es handelt sich um Betriebsausgaben. Sie mindern den Gewinn in voller Höhe und damit die Steuer um den eigenen Grenzsteuersatz.

    Wer vorsteuerabzugsberechtigt ist, zahlt zusätzlich nur den Nettobetrag — die ausgewiesene Umsatzsteuer wird als Vorsteuer erstattet.

    Gibt es eine kostenlose Testphase?

    Der Anbieter wirbt mit einem kostenlosen Test der kostenpflichtigen Tarife und bietet daneben einen dauerhaft kostenlosen Einstiegstarif mit drei Rechnungen im Monat an.

    Für eine belastbare Einschätzung sollte der Test einen vollständigen Monatsablauf abdecken: Rechnung schreiben, Belege erfassen, Bankumsätze zuordnen und die Auswertung ansehen.

    Was kostet der Wechsel zu einem anderen Anbieter?

    Der Preisunterschied ist selten der ausschlaggebende Posten. Aufwendiger ist die Übernahme der Daten und die Frage, wie lange die Altdaten nach der Kündigung verfügbar bleiben.

    Die Aufbewahrungspflichten gelten unabhängig vom Anbieter weiter — ein vollständiger Export gehört deshalb vor die Kündigung.